Selbstliebe und Selbstfürsorge: einfache Übungen
In diesem Beitrag teile ich 11 Tipps mit dir, die nichts kosten und die du sofort umsetzen kannst.
Selbstfürsorge ist aktive Selbstliebe
Diese einfachen Übungen sind genau richtig für dich, wenn du gerade sehr gestresst bist oder eine innere Unruhe verspürst, denn sie beruhigen dein Nervensystem.
Ich habe diese Impulse für dich kurz und übersichtlich aufgelistet. Vielleicht kennst du bereits eine der Übungen. Dann lass dich liebevoll daran erinnern.
Manches kannst du auch während einer anderen Tätigkeit machen und es ist trotzdem wirksam und wohltuend. Zum Beispiel mache ich Tipp 1 gerne, wenn ich gerade aufräume.
Probiere einfach gleich mal die Übung aus, die dich am meisten anspricht.
Sechs kleine Übungen:
1) Summen: Eine Lieblingsmelodie oder eine, die dir spontan in den Kopf kommt. Vielleicht auch selbst ausgedacht. Alles ist gut, was dir guttut.
2) Die Augen schließen: Einatmen auf 3, kurz Innehalten, und Ausatmen auf 5. (Längeres Ausatmen senkt die Herzfrequenz.)
3) Mit schönen Worten atmen: Forme das Wort in deinen Gedanken. Beim Einatmen ein kürzeres Wort und beim Ausatmen ein längeres. Hier zwei Beispiele:
„Lie-be“ einatmen und „Ver-trau-en“ ausatmen.
„Ver-ständ-nis“ einatmen und „Ge-bor-gen-heit“ ausatmen.
Wähle die Worte, die dir gerade guttun. Vielleicht magst du auch immer mal ein neues Wort ausprobieren.
4) Singen: Keiner braucht dich hören. Dein Lieblingslied, ein schöner Ohrwurm oder was dir gerade einfällt.
5) Aufstehen: Dich strecken und dehnen. Wenn du möchtest: Tanzen. Ohne Musik oder mit deiner Lieblingsmusik.
6) Ausstreichen: Streiche sanft über deine Arme. Von den Schultern bis zu den Fingerspitzen. Wenn du magst und Zeit hast, streiche den ganzen Körper aus:
Zum Beruhigen und Erden, kannst du deinen Körper von oben nach unten ausstreichen. Zuerst Schultern und Arme, den Oberkörper und dann die Beine und die Füße.
Für neue Energie, beginne bei deinen Füßen und streiche zuerst deinen Unterkörper und dann deinen Oberkörper aus.
Vielleicht dir gefällt Klopfen besser. Dazu formst du mit einer Hand eine Faust und klopfst deinen Körper sanft oder etwas kräftiger ab. Probiere einfach aus, was dir guttut.
Fünf Achtsamkeitsübungen:
Hier noch fünf einfache Achtsamkeitsübungen. Sie sind wohltuend, da wir dabei präsent und bewusst in der Gegenwart sind.
1) Bauchatmung: Lege deine Hände auf deinen Bauch und atme sanft in deinen Bauch. Das geht im Sitzen ebenso gut, wie im Liegen.
Achte einfach auf deine Hände. Entspanne auch sie bewusst. Beobachte, wie sich dein Bauch hebt und senkt… so lange, wie es dir guttut.
2) Im Hier und Jetzt sein: Sei dir bewusst, was du gerade machst. Zwei Beispiele:
„Ich stehe jetzt unter der Dusche und spüre das Wasser auf meiner Haut…“
„Ich sitze jetzt an meinem Schreibtisch und atme bewusst ein und aus.“
Wenn du beginnst über etwas nachzudenken, hole deine Gedanken liebevoll zurück. Lächle dabei.
3) Tee-Pause: Bereite dir einen Tee oder ein anderes Lieblingsgetränk zu. Genieße dieses Getränk Schluck für Schluck. Nutze deine Sinne: bewusst riechen, schmecken und spüren. Am besten im Sitzen. 😉
4) Im Raum verankern: Schau dich um, dort wo du gerade bist.
Was siehst du? Welche Dinge gefallen dir? Was schaust du gerne an?
Achte bewusst auf deine Gedanken und lasse sie weiterziehen, wie die Wolken am Himmel…
5) Tor der Gedanken: Stell dir vor, du stehst vor einem Tor und dahinter sind all deine Gedanken. Solange das Tor verschlossen ist, sind keine Gedanken in dir.
Verweile so lange wie möglich, vor dem Tor und lass dich überraschen, welcher Gedanke als Erstes erscheinen mag.
Dieses Wissen stammt aus verschiedenen Fort- und Weiterbildungen, aus der Achtsamkeitslehre und aus Texten, die ich gelesen habe. Wenn ich nicht gerade schreibe, dann lese ich…
In Verbundenheit, Miriam
Mentorin für Frauen bei Herzenleuchten® & Schriftstellerin
Herzenleuchten® – Beziehungen voller Lebendigkeit und Liebe


